Aktuelles

 

 

 

Unser Buch WOHN-sein ist bereits in der 2. Auflage im Vabene-Verlag erschienen!

 

Vorwort von Matthias Varga von Kibed

 

Kurzbeschreibung

 

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Zitat-LebenundRaum
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Leben und Raum - durch interdisziplinären Austausch zu neuen Erkenntnissen.

Seit vielen Jahren ist ein sehr starker Trend zu einem Zusammenrücken verwandter Fachdisziplinen erkennbar. Austausch führt zu neuen Erkenntnissen und erweiterten Sichtweisen. Die Entstehung und Etablierung wissenschaftlicher Disziplinen, wie Nanotechnologie und Biotechnologie zeigt dies eindrucksvoll.

Architektur, so scheint es, versteht sich heute mehr denn je lediglich als Experimentierfeld neuer Technologien. Sie hätte den Bezug zum Menschen verloren, wird kritisiert.

Die Material- und Energietechnologie, das Diktat von Normen, Kosten und Zeit dominieren die Architektur im öffentlichen wie im privaten Bereich. Eine Diskussion zwischen den Disziplinen, die den Menschen mit seinem (Lebens)Raum in Verbindung bringt, ist daher ein Diktat der Zeit.

Unsere Hypothese, dass die Saat für ein gegenseitiges Verständnis und Zusammenwirken von Architektur und Psychologie schon in der Ausbildung zu legen ist, dort aber fehlt, bestätigt sich in einer von uns österreichweit unter allen ArchitektInnen durchgeführten Umfrage.

Umfrageergebnissen als pdf.....

 

Architekturpsychologie - Räume für Leib und Seele

Unser Anliegen ist es, die zentrale Frage der Architekturpsychologie aufzugreifen – wie können Räume geschaffen werden, die Menschen „an Leib und Seele gesund erhalten“?

Wir beschäftigen uns in unserer eigenen Interdisziplinarität zwischen Architekt und Soziologin damit, wie sich menschliche Grund- und Werthaltungen im Außen – also im Raum – ausdrücken.
Wie sich menschliche (Grund)Bedürfnisse in Raumkonzepte umsetzen lassen, und wie sich räumliche Strukturen auf das Verhalten von Menschen auswirken und über diese aussagen.

Wir leben das Zusammenspiel der Disziplinen tagtäglich in unserer Arbeit. So stellt sich beispielsweise die Frage, warum sich Menschen in bestimmten Räumen wohlfühlen, in anderen Räumen hingegen nicht und umgekehrt.

  • Wie kann die Architektur praxisorientiert die Umwelt sinnvoll so ordnen und strukturieren, so, dass lebenswerte Umwelten entstehen?
  • Wie kann sie einen äußeren Rahmen schaffen, der die Menschen in ihrem Wohlbefinden unterstützt?

Das Bedürfnis nach Antworten in weiten Kreisen der Bevölkerung hat zweifellos auch zu dem Fengshui-Boom beigetragen, weil es durch seinen erfahrungsorientierten Ansatz das Gefühl der Menschen unmittelbar traf.
Leider hat dies aber bei jenen, die sich mit dem Thema Lebensraum und Lebensgestaltung vor einem wissenschaftlichen Hintergrund auseinandersetzen, eine breite Skepsis ausgebildet.

Vielfach zu Recht, weil auf einer sehr oberflächlichen Ebene kommuniziert wird. Wer jedoch die Hintergründe des Fengshui hinterfragt, kommt rasch zur Einsicht, dass hier Jahrtausende altes menschliches Erfahrungswissen Eingang findet.
Wir haben versucht alle diese Disziplinen zu verbinden und das Erfahrungswissen mit historischen Erklärungsmodellen zu untermauern.

Denn allen gemeinsam ist der Mensch als Fokus.